Nyangao - Karibuni Reichenberg

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Krankenhaus in Nyangao / Tansania

Das St. Walburga-Hospital in der Diözese Lindi in der kleinen Stadt Nyangao im Südosten Tansanias ist das älteste KARIBUNI-Projekt. Schon vor der Gründung von KARIBUNI hat ein fester Reichenberger Spenderkreis dieses Projekt regelmäßig unterstützt.
 
Von Missionsbenediktinerinnen 1959 gegründet, leistet das Hospital heute als Distriktkrankenhaus der Regierung mit 220 Betten und ca. 250 Mitarbeitern die medizinische Versorgung der ganzen Region. Es umfasst stationäre Fachabteilungen, eine Neugeborenen-Intensivstation, eine allgemeine Ambulanz, Präventions- und Betreuungsprogramme, eine Krankenhausapotheke und eine Schule mit Wohnheim für Auszubildende zu Krankenpflegern/Krankenschwestern inkl. Geburtshilfe-Ausbildung. Die Ausbildungskosten von ca. 1000 EUR/Jahr inkl. Unterkunft im Rahmen der dreijährigen Ausbildung können viele Familien/Schüler nicht aufbringen und benötigen daher Unterstützung durch spendenfinanzierte Stipendien.

Mit Dorfambulanzen und mobilen Kliniken unterhält das Krankenhaus auch den Basisgesundheitsdienst für die Umgebung.
 
Die Missionsbenediktinerin und Frauenärztin Dr. Raphaela Händler (die langjährige Chefärztin) ist unsere Ansprechpartnerin. Inzwischen lebt sie im Mutterhaus in Tutzing und kümmert sich weiter um die Projekte des Krankenhauses, die AIDS-Hilfe Uzima und Schulprojekte in der Region (siehe dazu  die nachfolgenden Seiten). Sie informiert uns regelmäßig über die Mittelverwendung und die erreichten Fortschritte. In Nyangao ist jetzt Sr. Raphaela Mwilo als ihre Nachfolgerin tätig.   
 
In den letzten Jahren wurde weiteres medizinisches Fachpersonal eingestellt, die Wasserversorgung ausgebaut und die Ausbildungsstätten erweitert. Besonders wichtig sind Geburtshilfe- und Ernährungsprogramme für junge Mütter. Im Jahr 2023 gab es 3240 Geburten im Krankenhaus und ein "Baby-Projekt" unterstützt jedes im Krankenhaus geborene Kind auch später mit medizinischen Maßnahmen um die hohe Kinder- und Müttersterblichkeit bei Hausgeburten zu senken.
 
Das Krankenhaus ist auf kontinuierliche Spenden angewiesen, um den Fortbestand und Qualität der medizinischen Versorgung zu sichern.
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